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Wer nicht guckt,

kann's nicht sehen

Überblick

Die Forstmeisterfamilie v. Schlebrügge

Der v. Minckwitzsche Weinberg

Weinberghaus

Herrenhaus

Winzerhaus

Buchungsmöglichkeit und Spendenaufruf für die Erhaltung des Weinberghauses

 


Die Forstmeisterfamilie v. Schlebrügge


Gabriele (Froschi) ist hier als Neunjährige zu sehen. Das Bild ist 1915 im Forstamt Treten Kreis Rummelsburg in Hinterpommern entstanden. v. Schlebrügge ist kurz vor dem ersten Weltkrieg vom Forstamt Friedrichsfelde in Ostpreußen nach Treten gewechselt.

Auf dem Bild zu sehen sind (von links nach rechts, hintere Reihe zuerst):

Gabriele (Ella) v. Schlebrügge, geb. v. Jouanne, Mutter von Gabriele, Ursula und Rembert, die in der vorderen Reihe zu sehen sind, *1879 Malinie †12.1.1956 Barlohe. Ihr Ehemann war Forstmeister.
Ernst Worzewski, Oberstleutnant, *1863 Hagenort †1920 Einbeck, Ehemann der Schwester von Gabriele (Ella) v. Schlebrügge.
Waldtraut (Traudel) Worzewski, *1898 Krotoschin †1972 Hannover, war verheiratet mit Oberst v. Bierbrauer zu Brennstein - Tochter von Ernst Worzewski
Gabriele v. Minckwitz (im Alter von 9 Jahren, genannt Froschi)
Ursula v. Schlebrügge, Schwester von Gabriele (Froschi), *1907 Friedrichsfelde †1941 Eberswalde
Rembert v. Schlebrügge, Bruder von Gabriele und Ursula, Referendar, *1911 Friedrichsfelde †1934 Rummelsburg.

Der v. Minckwitzsche Weinberg

Dokumentation eines Baudenkmales der Niederlößnitz; zusammengestellt von Mitgliedern des
Fördervereins Kulturlandschaft Hoflößnitz e.V.

Eine Sonderausstellung fand vom 23. März 2001 - 05. Juni 2001 in Radebeul statt.

"Zuerst möchte ich zum besseren Verständnis vorwegschicken, dass ich in diesem herrlichen romantischen Anwesen den größten Teil meines Lebens (von 1950 - 1983) verbracht habe. Ich erinnere mich in Dankbarkeit an dieses wunderschöne Fleckchen Erde und träume heute noch öfters von dem herrlichen Park und dem romantisch verwilderten Weinberg, der nach der Reblauskatastrophe um 1895 nicht mehr für den Weinbau genutzt werden konnte und in dem wir als Kinder ausgiebig herum toben konnten, Verstecken, Haschen, Indianerspielen, Baumhöhlen bauen usw.. Ich selber pachtete als junger Familienvater ab 1976 eine Parzelle, befreite sie vom wildgewachsenen Flugbaumbestand (Berg-Ahorn) und rebte diese Fläche mit Hilfe und Anleitung von sogenannten "Hobby-Winzern" der Winzergenossenschaft Meißen-Radebeul mit Müller-Turgau Reben und Traminer wieder auf (ca. 400 Pflanzen). Es war eine Knochenarbeit, die verfallenen Trockensteinmauern wieder zu setzen , den Wildwuchs (ca.15-20 m hohe Bäume) mit Wurzeln zu roden, Treppen anzulegen und ein festes Spalier für die Reben-Hang-Kultur zu erstellen. Es kostete Schweiß, Zeit, Mühe und gute Beziehungen in der ehemaligen DDR.

In den Genuss der Weinlese bin ich leider nicht mehr gekommen, da eine derartige Anlage erst nach drei bis fünf Jahren zu tragen beginnt. Aber ich war schon ein "Winzergenosse". Ich war stolz darauf ...

Man bekam ja nirgendwo Elbtalwein zu kaufen, nur wenn man in der Winzereigenossenschaft als Mitglied gemeldet war. Hierzu musste man einen Rebschnitt-Lehrgang mitgemacht haben und eine praktische Prüfung ablegen. Aber das machte ja alles Vergnügen. Es war ja eine erlesene Sache, die nicht jeder mitmachen konnte - eine edle Weinbau-Kunst. Der normale DDR-Durchschnittsbürger sollte sich ja nur am Volkssport beteiligen und vor dem Fernseher verblöden - die DDR-Sender natürlich.

Nun ergab sich 1983 für mich die einmalige Gelegenheit, meine Verwandten im "Westen" besuchen zu dürfen. Und von dieser Reise kehrte ich natürlich nie wieder in die Ostzone zurück. Ade mein schön Heimatland, Ihr Reben und und und.... Meine Familie konnte nach "nur" einem Jahr Trennung nachkommen. Und so verlebe ich meinen zweiten Teil des Erdendaseins in Remscheid - ohne Reben aber mit Familie und vielen Erinnerungen an den v. Minckwitzschen Weinberg, der mich nicht los lassen kann."


Quelle:
Auszug aus einem E-Mail von Herrn Dr. Martin Rietschel
an Hans-Kaspar v. Minckwitz, 10. März 2001


Weinberghaus


››› Tipp: Die Bilder lassen sich durch Mausklick vergrößern.

1729 von Dr.C.C.Kober als Lusthaus auf seinem Weinberg erbaut. Es steht in der Achse seines Wohnhauses (Ob.Bergstr.30), verbunden durch eine Treppenanlage. Das Gebäude besteht aus zwei übereinanderliegenden Räumen; im Obergeschoss der kleine Festsaal (7,5 x 7 m) mit je 3 gleichgroßen Fenstern nach allen Seiten, ausgenommen die Eingangsseite, und im Untergeschoss der vermutliche Weinkeller.

Ins Gebäude gelangt man von Norden her; über eine 16-stufige Sandsteintreppe durch eine Pforte zur ummauerten Terrasse, und dann über die 15-stufige Freitreppe zum Obergeschoss. Links unter dem Treppenpodest befindet sich der Eingang für das um 5 Stufen unter der Terrassenebene befindliche Untergeschoss Tonnengewölbe, für die Beleuchtung und Belüftung mit kleinen Schlitzfenstern versehen.

Das Dach ist in der Form eines Zeltdaches errichtet, mit Biberschwanz-Doppeldeckung, mit einem auf dem Dachfirst aufgemauerten kleinen Dachreiter mit Blechhaube und Wetterfahne. Inschrift: D.C.C.K.1729

Der einzige Schmuck des Gebäudes besteht aus der Barockkartusche über der Eingangstür, mit dem Wappen und Monogramm "D.C.C.K.". Das Wappen soll das Allianzwappen Kobers und seiner 1704 verstorbenen Gattin Friedericke Johanne Sophie, geb.Brendel sein.

Das Zufahrtstor zum ehem.Weinberg und zum Lusthaus befindet sich seitlich südwestlich vor dem Winzerhaus (Finstere Gasse 5); einfache rechteckige Torpfeiler mit abgeschrägter Fußplatte, eine mit der Inschrift: "D.C.C.K.1713".

 

Ein kleiner Geschichtsrückblick zum v. Minckwitz’schen Weingut in Radebeul

Das Anwesen wurde 1713 durch Advokat Dr. Caspar Christian Kober erworben, bewirtschaftet und bebaut. Kober errichtete eine Reihe von Gebäuden. Das älteste ist der kleine achteckige Pavillon von 1713. Danach wurde das obere Winzerhaus um 1722 erbaut und zwischen 1724 und 1727 die Gebäude des Weinguts auf der heutigen Oberen Bergstraße. Als letztes- sozusagen krönendes - Bauwerk entstand  1729 das barocke Lusthaus, heute Weinberghaus genannt, auf der Spitze des Berges.

Das Radebeuler Grundstück befindet sich seit 1853 im Besitz der Familien Hans Friedrich v. Minckwitz (F XIII05) und Ehefrau Elisabeth v. Minckwitz, geb. Gräfin zu Münster. Hans v. Minckwitz (F XIV05 und Ehefrau Margarete, geb. Foss, mit den Kindern Wolfram (F XV01) und Ingrid (F XV02) erbten das Anwesen von Tante Elisabeth vor deren Tod 1953. Unsere Familie verließ 1955 die vormalige Thüringer Heimat und zog nach Radebeul.

Unsere Eltern und wir, als die nachfolgende Generation, bemühten sich um die Erhaltung und Verbesserung des für uns ungewohnt großen Grundstücks von damals 45.000 m² mit mehrteiligem Wohnhaus und zwei Pavillons – dem kleinen auf halbem Hang - und dem Weinberghaus auf dem Berg.

Hinzu kam, dass das Hauptgebäude zunächst gänzlich und das Seitengebäude teilweise durch Mieter belegt waren, deren vollständiger Wegzug erst nach Jahrzehnten abgeschlossen werden konnte. Infolge dessen lebte unsere Familie noch lange Zeit beengt im eigenen Grundstück. Erst als die letzten Mieter das Haus verlassen hatten, konnte die Familie meiner Schwester Ingrid und ihre Nachkommen schließlich nach 1990 das Hauptgebäude selbst beziehen.

Unsere Eltern starben 1972. Aus wirtschaftlichen Gründen verkaufte ich das Seitengebäude 1973 an den Architekten Volker Röhricht und dessen Familie. Im Verlauf der nächsten Jahrzehnte erfolgten durch die Familien meiner Schwester und durch mich schrittweise umfangreiche Sanierungs- sowie Um- und Ausbaumaßnahmen am Wohngrundstück sowie am Pavillon und am Weinberghaus. (Siehe dazu nachfolgend gesonderte Darstellung).

Der ehemalige Weinberg, oberhalb der Wohngebäude, war seit dem Reblausbefall gegen Ende des 19. Jahrhunderts, nur mit Buschwerk und einigen Obstbäumen bewachsen. Gemäß einer Bodennutzungsverordnung der DDR sollte der Hang künftig wieder dem Terrassen-Weinbau dienen wie schon mehrere hundert Jahre vorher. Wir - meine Schwester und ich - verkauften den größten Teil des Südhangs an die Winzergenossenschaft Meißen. Seitdem bewirtschaften - als deren Pächter - Freizeitwinzer den Berg. Unterhalb meines Weinberghauses besitze ich noch zwei Weinbergterrassen, die ich verpachtete. Die Trockenmauern ließ ich reparieren und es wird auch dort wieder Wein angebaut.

Das Weinberghaus

Das barocke Denkmal befand sich um 1985 in einem zunehmend kritischen Bauzustand: Das Dach war undicht. Ziegel fielen herab. Wasser tropfte von der Decke in den Saal. Ein Teil der alten Wetterfahne stürzte zu Boden. Der Putz fiel herab. Die Balkenköpfe des Dachstuhls verfaulten langsam, Schwammbefall wurde festgestellt und der Dachstuhl verlor bereits an Stabilität. Außenputz, Fenster und Simse wiesen Schäden auf. Ich entschloss mich 1987 mit der Sanierung des Weinberghauses zu beginnen. Zu DDR-Zeiten war das schwierig, weil Material knapp war und die wenigen Handwerksbetriebe größtenteils durch staatliche Aufträge gebunden. Dennoch gelang es mir, durch einen benachbarten Dachdecker die begehrten Biberschwanz-Ziegel zu bekommen. Er hatte noch gute Ziegel von Abrisshäusern vorsorglich geborgen. Das Weinberghaus wurde eingerüstet und man begann, Dachstuhl und Dach schrittweise zu reparieren. Der Dachstuhl wurde durch Eisenträger und Holzbohlen stabilisiert, die ich zuvor besorgt hatte. Diese aufwendigen Arbeiten erfolgten durch den Dachdecker unbilanziert, d.h. neben seinen offiziellen Aufträgen und ohne staatliche Materialbereitstellung. Die Arbeiten zogen sich über einen Winter hin, ohne dass das Dach fertig gedeckt war. Eine große Plane sollte Regen und Schnee vom Inneren des Hauses abhalten. Winterstürme rissen die notdürftig befestigte Plane mehrfach herunter. Meine Frau Rita und ich überwanden unsere Angst und bestiegen über eine lange schwankende Leiter das Holzgerüst. Wir zerrten die Plane wieder in die richtige Position und befestigten sie erneut. 1988 wurden die Arbeiten am Dach fertig gestellt. Eine neue Wetterfahne, getreu nach altem Muster angefertigt, zierte fortan wieder die Spitze des Hauses. Zu dieser Zeit konnten wir auch einen Elektroanschluss per Erdkabel zum Weinberghaus fachgerecht in Eigenarbeit realisieren, auch deshalb, weil meine Frau Rita ihre Fähigkeiten als Elektromechanikerin anwenden konnte. Meine Frau, die sich an meiner Seite tatkräftig für die Instandsetzung des Weinberghauses eingesetzt hatte, erkrankte zur Wendezeit plötzlich und verstarb 1990. Sie konnte die Fertigstellung unseres Denkmals nicht mehr erleben…

Nach 1990 wurden Fördermittel für die weitere Instandsetzung bewilligt. Ich erhielt diese vom Regierungspräsidium Dresden und der Denkmalstiftung Baden Württemberg. Unter Einsatz zusätzlicher Eigenmitteln konnten weitere Arbeiten erfolgen, wie beispielsweise Schwammsanierung, Außenputz, Erneuerung beschädigter Sandsteinteile, Abdichtungen,  Putz- und Stuckarbeiten im Inneren des Hauses, die Farbgebung außen und innen - in Abstimmung mit Fachleuten des Denkmalschutzes. Kosten der Wiederinstandsetzung: gesamt  62.000.- €. Nach Abschluss der Arbeiten am Weinberghaus - einem der ältesten Bauwerke in der Niederlößnitz - erhielt ich 1997 den Bauherrenpreis in der „ Kategorie Sanierung, Rang I“ der Stadt Radebeul, wovon eine Plakette am Eingang zum Saal kündet. Ich bin stolz darauf, dass es mir gelang, das Denkmal vor dem Verfall gerettet und damit der Nachwelt erhalten zu haben.

Um das Haus einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, waren nochmals Investitionen in Höhe von mehr als 70.000.- € nötig. So musste die Wasserversorgung gesichert werden. Die Möbelausstattung des Saals wurde durch einen Tischlermeister angefertigt, eine Kaffeeküche eingebaut, der Sanitärbereich und eine Kläranlage realisiert. Der Bau einer Aussichtsterrasse und die Beschaffung von Gartenmöbeln gestatten es Besuchern, die wundervolle Aussicht über Radebeul, Dresden bis hin zu den Bergen der Sächsisch-böhmischen Schweiz und des Erzgebirges zu genießen. Der Ausbau des schönen tonnenförmigen Weinkellers rundete die Arbeiten am Haus schließlich ab. Seit Ende der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts vermiete ich das Weinberghaus an Wochenenden für gepflegte Familienfeiern, die dem Stil und Charakter des Ortes entsprechen. Ein Gästebuch vermittelt die teils begeisterten Eindrücke der Gäste, die gern hierher kommen. Damit Haus und Umfeld in gutem Zustand bleiben, bedarf es ständigem Engagement. und Pflege.

Ich danke meiner Lebensgefährtin Petra Stiller für Rat und Unterstützung, wann immer es nötig war.

Verfasser:
Wolfram v. Minckwitz
Radebeul, 2010

 

 


Herrenhaus Minckwitz, Obere Bergstraße 30


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1713Dr.Caspar Christian Kober, Advokat aus Dresden (geb.1663) ist Besitzer des Weinberg-Grundstückes.
In diesem Jahr ließ Kober den sogen. Pavillon im westl. Weinberggrundstück nahe der "finsteren Gasse" errichten. Das Gebäude wurde in der Form eines achteckigen Fachwerkbaues errichtet; innen 3,25 m weit, mit geraden Tür- und Fensteröffnungen. über dem Ziegeldach eine kräftige Kugel mit Kehle und Fußplatte darunter. Oben eine Wetterfahne mit der Inschrift: D.C.C.K.1713
1714erbaute Kober in seinem Weinberg das Herrenhaus.
1724Bau des Winzerhauses über der Höhe seines Weinberges (s.Winzerhaus).
1729entstand das Berg- und Lusthaus auf der Weinbergshöhe (s.Berghaus).
1731ließ Kober in der Kirche zu Kötzschenbroda ein Betstübchen mit Erbbegräbnisstätte für seine Familie errichten, und seine 1704 verstorbene Ehefrau dorthin überführen.
1738stirbt Dr. C.C.Kober. Sein Sohn Gerhardt Salomon Kober übernimmt im Erbgang den Besitz.
1753stirbt Maria Anna verw. Dr. Kober, zweite Ehefrau des Advokaten.
1787Besitzwechsel an Friedrich Magister Weinart und Frau Johanne Soph. Erdmuthe verehel. Finanzprocurator Weinart.
1812Baron von Müller ist neuer Besitzer.
1829Wilhelmine Charlotte von Bredow hat den Besitz übernommen.
Freiherr von Bredow unternahm hier im Grundstück erste Versuche der Herstellung von Schaumwein aus Lößnitzer Trauben.
1835Advokat Schöne aus Dresden ist neuer Besitzer des Grundstückes.
1853Frau Henriette v. Minckwitz ist Besitzerin des Grundstückes.
Friedrich Heinrich verm. Kammerherr v. Minckwitz (1854 lt. Schubert).
1877erfolgte der Anbau des westl. Flügels an das Herrenhaus.
1886wurden infolge der Reblauskatastrophe (seit 1885) im Minckwitz'schen Weinberg über 3000 infizierte Stöcke ausgerottet und vernichtet; seitdem verwilderte der Weinberg vollkommen.
1897Hans v. Minckwitz, Oberförster in Moritzburg, später Kammerherr und Forstmeister hat den Besitz übernommen.

Minckwitz'sches Winzerhaus, Finstere Gasse 5


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1724erbaut von Dr.C.C.Kober für den Winzer seines Weinberges.
Die Besitzerfolge ist die gleiche wie die des Herrenhauses, erst im 20.Jahrh. wurde dieses vom Minckwitz´schem Besitz abgetrennt.
1933kaufte Oswin Erdmann, der langjährig bei der Fam. Minckwitz als Gärtner ange- stellt war, das alte Winzerhaus. Im Volksmund hieß das Geb."Haus Erdmann".
Seit dieser Zeit befindet sich das abgetrennte Winzerhaus-Grundstück im privaten Besitz.

Das alte Winzerhaus bestand aus Wohnhaus und Nebengebäuden; ein schlichter Bau mit teilw. massivem Erdgeschoß von 2,3 m lichter Höhe und verschaltem Fachwerk-Obergeschoß, recht- eckige Grundform mit Anbauten an der nördl.hinteren Langseite für den Backofen und einen Wirt- schaftsraum. Das Dach wurde als hohes Vollwalmdach mit Ziegeldeckung errichtet.

In der südwestlichen Bruchsteinumfassungsmauer vor dem Haus war eine gerade ummauerte typisch Lößnitzer Weinbergstür eingefügt. Zum Türsturz wurde eine alte Sandstein-Zaunsäule mit Rille verwendet, mit der Inschrift: "D.C.C.K.1724".


Buchungsmöglichkeit und Spendenaufruf
zur Erhaltung des Minckwitzschen Weinberghauses

Die Restaurierung und Wiederherstellung des Weinberghauses ist auf private Initiative zurückzuführen. In mehrjähriger, aufwändiger Arbeit wurde der Verfall gestoppt und das Anwesen in einen ansehnlichen Zustand gebracht. Gebäude verfallen, sobald sie nicht mehr in Nutzung sind, darum hat sich der jetzige Inhaber entschlossen, das Gebäude in regelmäßiger Nutzung zu halten. Selbstverständlich sind auch Geldgaben und Spenden herzlich willkommen, denn der Unterhalt verschlingt größere Summen als durch Vermietung eingenommen werden können.

Das Weinberghaus kann für Veranstaltungen, Familienfeste etc. gemietet werden. Am besten nehmen Sie bei Interesse oder, wenn Sie Spenden wollen, mit Wolfram v. Minckwitz Kontakt auf. Hier seine Visitenkarte:


Wolfram von Minckwitz
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