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Spendenaufruf

Todesanzeige Gabriele v.Minckwitz

Gedanken zum 100. Geburtstag unserer Seniorin, Gabriele v.Minckwitz

70-ter Geburtstag von Herrn Leitner

Bericht zum Stadtfest Sonnewalde

Das Schloß Trebsen, gebaut von Hans III v. Minckwitz

Dankesnote aus Lindenau

Artikel der Lausitzer Zeitung über das Geschenk für die Lindenauer Kirche

Das Epitaph ist wieder an seinem Platz!

Weitere Steigerung im Projekt der Epitaph-Restaurierung

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Ehrung für Günter H. Wiege für sein Engagement in der Familienforschung

Die Restaurierung des Epitaphs ist abgeschlossen!




Adliger Herr mit Strohhut

Niederlößnitz

Wolfram von Minckwitz lädt am Sonntag zum Rundgang durch sein Weingut ein. Dabei sind ganz besondere Schätze zu sehen.

VON LILLI VOSTRY

Mit seinem Strohhut und den hellen Hosen wirkt Wolfram von Minckwitz ebenso elegant wie vital. Kaum zu glauben, dass der adlige Herr im nächsten Jahr seinen 80. Geburtstag feiert. Ein kleines Mädchen sieht ihn staunend an. Die fünfjährige Elisabeth ist die Jüngste in der Besucherrunde im Weinberg. Diesmal ist der Verein für Denkmalpflege und neues Bauen Radebeul zu Gast bei der Führung im Minckwitzschen Weingut. „Elisabeth wollte mal einen echten Prinzen sehen", sagt ihre Mutter schmunzelnd. Wolfram von Minckwitz hat tatsächlich adlige Vorfahren. Die dokumentierte Familiengeschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Da darf das Familienwappen nicht fehlen. Das Sandstein-Kunstwerk ziert die Hauswand am Anbau seiner Wohnung.

Dass er einmal Besitzer eines Weingutes sein würde, wäre Wolfram von Minckwitz früher nicht im Traum eingefallen. Doch dass das originalgetreu sanierte Anwesen auf der Oberen Bergstraße in der Niederlößnitz jetzt 300 jähriges Bestehen feiern kann, ist auch ihm zu verdanken. Zum Jubiläum des Weingutes lädt der Hausherr am Sonntag von 14 bis 18 Uhr interessierte Besucher ein. Dann öffnen sich die blauen Tore des Gebäudeensembles mit den beiden Pavillons im wieder aufgerebten Weinberg. Und Wolfram von Minckwitz bittet zu Führungen durch die Geschichte des Weingutes und zur heutigen Nutzung. Oben im Berg lockt eine herrliche Aussicht bis weit ins Elbtal. Unter den hohen alten Bäumen am restaurierten Minckwitzschen Weinberghaus gibt es Kaffee und Kuchen und natürlich, Wein von einheimischen Winzern.

Das Weinbergensemble samt seinen Bauwerken entstand zwischen 1713 und 1729. An den Erbauer Dr. Caspar Christian Kober, der Advokat am Dresdner Hof war, erinnern noch heute die Initialen DCCK mit der Jahreszahl auf der Wetterfahne des kleinen Pavillons und an der Toreinfahrt zum Weinberg. Familie von. Minckwitz erwarb das Grundstück 1853. Die Ehefrau eines der Besitzer, Elisabeth vom Minckwitz, geborene Gräfin zu Münster, verschenkte den Besitz 1952 kurz vor ihrem Tod an die Eltern von Wolfram von Minckwitz. Sie waren als einzige Familienangehörige in der DDR geblieben und aus Thüringen nach Radebeul übergesiedelt. Und vererbten das Anwesen an ihn und seine Schwester mit ihrer Familie, die je eine Gebäudehälfte auf dem Weingut bewohnen.

„Das Weinberghaus wäre eine Ruine, wenn ich mich nicht darum gekümmert hätte", sagt Wolfram von Minckwitz, der viele Jahre im Institut Manfred von Ardenne in Dresden tätig war. Mitte der 1980er- Jahre begann sein Kampf, um das 1729 als Lusthaus errichtete Gebäude vor dem Verfall zu retten. Gemeinsam mit seiner inzwischen verstorbenen Frau bemühte er sich er sich um die Instandsetzung. Rund 150 000 D-Mark kostete die Wiederherrichtung des Weinberghauses, einen Teil der Kosten trug die Denkmalpflege.

Für sein Engagement wurde von Minckwitz 1997 mit dem Bauherrenpreis der Stadt Radebeul ausgezeichnet. Als Berater stand ihm bei der Restaurierung ein Architekt zur Seite, Volker Röhricht. Er wohnt in einem selbst sanierten Seitengebäude des Weingutes und hat dort auch sein Büro. Darunter befindet sich der größte Weinkeller der Niederlößnitz, zu dem Röhricht nächstes Jahr wieder einen Zugang herstellen will.

Wer das Weingut betritt, kommt durch ein blühendes Reich mit Terrassen und Parkanlage, vorbei an uralten Bäumen und an Weinstöcken. Einen großen Teil davon bewirtschaftet die Winzergenossenschaft Meißen. Zum Minckwitzschen Weinberghaus geht es rund 200 Stufen hinauf. Breite Freitreppen führen zum Gelände und zum Saal, in dem auch Gemälde des einheimischen Malers Steffen Gröbner zu sehen und zu erwerben sind.

Nicht nur wegen der Malerei kommen Besucher hierher. Das Haus wird auch vermietet für gepflegte Familienfeiern wie Geburtstage und Silberhochzeiten. Und für weitere Kunstereignisse genutzt. So reichten die Plätze kaum aus bei einer musikalischen Lesung zum Werk der galizisch-jüdischen Dichterin Mascha Kaleko mit der Künstlerin Ursula Kurze. „Der Raum mit seiner schönen Umgebung wird gut angenommen“ sagt Wolfram von Minckwitz. Hinter dem Weinberghaus hat er selbst 70 Rebstöcke - Grauburgunder - angebaut und bereits ein Zertifikat zum Umgang mit Pflanzenschutzmitteln für den Weinanbau erworben. Künftig möchte er die Besenwirtschaft am Weinberghaus selbst übernehmen, sagt Wolfram von Minckwitz.

Jetzt aber hofft er erst einmal am kommenden Sonntag auf viele Besucher. Und lüftet schon mal den Strohhut zur Begrüßung.

Die Besenwirtschaft im Minckwitzschen Weinberg, erreichbar über die Finstere Gasse 5, hat jeweils bei schönem Wetter bis 3. Oktober mittwochs von 17 bis 21 Uhr geöffnet.

Veröffentlichung des Berichtes vom Donnerstag, 22. August 2013 mit Genehmigung der „Sächsische Zeitung“ - Stadt Radebeul – und der Autorin Lilly Vostry

300 Jahre Minckwitzsches Weingut

verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul e.v

Schaut der Besucher des Panoramabildes »Dresden im Jahre 1756« im Dresden-Reicker Panometer von der oberen Plattform über die sich nach der Lößnitz wendende Elbe, so erblickt er zwei nach einem Gewitterguss von der Sonne hell beschienene Punkte auf den Höhen der Ober- und Niederlößnitz: Zuvorderst das Spitzhaus und danach das Minckwitzsche Weinberghaus. Beide sind also die ältesten weithin sichtbaren Dominanten unserer Heimat. Im ausgedehnten Grün der Weinberge erkennt man darunter auch ein gelbes Gebäude, das heutige Minckwitzsche Weingut.

In den folgenden Jahrhunderten wich das Grün der Hänge immer mehr der Bebauung, denn die idyllische Gegend besitzt bis heute eine hohe Anziehungskraft.

Wer in der Radebeuler Niederlößnitz aber die Hohe Straße empor geht, sieht an deren Einmündung in die Obere Bergstraße heute immer noch ein großes mehrteiliges gelbes Gebäude mit blaugrünen Toren, Türen und Fensterläden und auf der Kuppe des wieder aufgerebten Weinberges als Krönung das Minckwitzsche Weinberghaus.

Am westlichen Seitengebäude (ehem. Winzerhaus) und an der rechten Tür neben dem doppelflügeligen Tor künden Jahreszahlen an den oberen Sandstein-Türrahmen von der Errichtung des barocken Ensembles. Hier finden wir aber nicht die für das Jubiläum nachweislichen Jahreszahlen. Dafür müssen wir uns auf einen kleinen Spaziergang, zuerst entlang der Grundstücksgrenze an der Oberen Bergstraße und danach bergan die Finstere Gasse, begeben. Gleich an der Ecke sehen wir die »Blaue Pforte«, einen typischen Weinbergszugang. Über das große Einfahrtstor für die Winzer erblickt man am Hang in der laubfreien Zeit zwei Pavillons. Der kleine achteckige Fachwerkbau war das erste Gebäude des Weinbergs. Er trägt noch heute die Initialen des Erbauers DCCK (Dr. Caspar Christian Kober) und die Jahreszahl 1713 auf der Wetterfahne. Da der kleine Pavillon nicht öffentlich zugänglich ist, zeigt hier ein Foto die Jubiläumszahl.

Entlang der teils verfallenen Weinbergsmauer geht unser Spaziergang weiter bergan bis wir linker Hand an einem Brunnenhäuschen vorbeikommen und sich die Mauer wieder zum Hang wendet. Wir folgen der Mauer und stehen nach wenigen Metern vor der Zufahrt zum großen Pavillon, dem Minckwitzschen Weinberghaus. Die linke Torsäule trägt nun für alle sichtbar die Jahreszahl 1713 und wieder die Initialen DCCK. Das hinter dieser Mauer befindliche Winzerhaus wurde erst 1724 errichtet und ist über der Eingangstür auch mit den bekannten Initialen versehen. Diese haben aber so gar nichts mit dem Namen von Minckwitz zu tun. Wie hängt das zusammen?

Dem an Heimatgeschichte interessierten Wanderer ist es vielleicht nicht neu. Wir hoffen aber auch auf neue Leser unserer Monatshefte.

Im Jahr 1704 erbte der Advokat Dr. Caspar Christian Kober das Grundstück von seiner jung verstorbenen ersten Frau. Sein Interesse, einen Weinberg wirtschaftlich zu betreiben und ihn als Privateigentum zu kennzeichnen, bedingte die Errichtung der Umfassungsmauern, der Einfahrt und einer Schutzhütte für die Winzer während ihrer Arbeit im Weinberg. Als erstes erhaltenes Gebäude wurde dafür der kleine Pavillon auf halber Höhe im östlichen Teil des Geländes errichtet.

Der in Dresden am Hofe beschäftigte Advokat lässt in den folgenden Jahren noch weitere Gebäude errichten, so das Herrenhaus an der Oberen Bergstraße 1714, 1727 das untere Winzerhaus mit Stall und 1728 die untere Toreinfahrt zur Remise. Drei Bögen im Hof ermöglichten die Unterstellung der Wagen. Unter dem Hof und Seitengebäude gibt es den z.Z. nicht zugänglichen größten Weinkeller der Niederlößnitz. Auch an einen Raum für die Presse wurde im Herrenhaus gedacht. Als letztes, sozusagen krönendes Bauwerk, ließ Kober am höchsten Punkt des Berges den großen Pavillon als Lusthaus erbauen. Die Wetterfahne zeigt das Jahr 1729. An der Nordseite des Hauses ist über der Tür zum Saal das Kobersche Wappen aus Sandstein sichtbar, heute teils schadhaft. Zwei Freitreppen aus Sandstein führen vom tiefer gelegenen nördlichen Gelände hinauf, zunächst zur Ebene des Hauses und dann weiter zum Eingang des Saales. Zur Erinnerung: In dieser Zeit erlebte Dresden unter August dem Starken u.a. mit der Fertigstellung des Dresdner Zwingers einen geschichtlichen Höhepunkt. Nach Kobers Tod im Jahr 1738 wird dessen Sohn Gerhard Salomon Besitzer des Berges. Das Grundstück wurde zunächst innerhalb der Familie Kober weitervererbt und hatte ab 1810 verschiedene Eigentümer, so Baron von Müller, Oberforstmeister von Bredow und deren Erben. Das Grundstück erwarb die Familie von Minckwitz schließlich 1853. Erste Eigentümer der Familie waren Frau Henriette v. Minckwitz, geb. Vierhuff, sowie der Kämmerer und Oberhofmeister Friedrich August v. Minckwitz. Ab 1897 geht der Besitz an den Sohn, den Oberforstmeister und Kammerherrn Hans Friedrich v. Minckwitz und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Gräfin zu Münster, über. 1929 verstarb der Kammerherr. Dessen Ehefrau wohnte bis zu ihrem Tod 1953 im Haus.

Inzwischen waren durch die Folgen des Krieges andere politische Verhältnisse entstanden. Elisabeth verschenkte den Besitz 1952 an einen der wenigen Angehörigen der Familie von Minckwitz auf dem ehemaligen Gebiet der DDR, den Lehrer Hans v. Minckwitz und dessen Ehefrau Margarete, die aus Thüringen hierher übersiedelten. Heute leben deren Kinder und Kindeskinder in dem Herrenhaus und der Überbauung der Remise.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges waren die Gebäude des Weinguts in keinem guten baulichen Zustand und aufgrund der Wohnungsnot dicht bewohnt, was es den neuen Eigentümern ab Mitte der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts erschwerte, selbst ausreichenden Wohnraum belegen zu können und alle notwendigen Schritte für die Erhaltung des Anwesens zu unternehmen. Der Weinberg war seit der Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts verwildert. Beide Eigentümer bemühten sich in der Folgezeit um die Erhaltung und Verbesserung ihres Besitzes.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass sich die Familie von Minckwitz des Umlandes hinter den Gebäuden des Weinguts annahm. Heute erfreuen sich die Eigentümer und Gäste am teils über hundertjährigen Baumbestand, wie z.B. mehreren Zürgelbäumen, Esskastanien, Eiben, Kiefern, Rhododendren, einer Pappeleiche, Platane, Linde und Ulme. Eine west-östlich angelegte Hainbuchenallee sowie ein Springbrunnen ergänzen die Parkanlage. Mit der Renaissance des Weinbaus und der Verbesserung des baulichen Zustandes der denkmalgeschützten Gebäude seit der Wende, ist die historische Ansicht des von Kober 1713 begonnenen Weinbergensembles in der Niederlößnitz wieder erlebbar geworden.

Wolfram v. Minckwitz und Petra Stiller

Literatur:
Gurlitt, Niederlößnitz, v. Minckwitzscher Weinberg
Liselotte Schließer, Geschichte des v. Minckwitzschen Weinberges
Dr. Matthias Donath, Sächsisches Weinland, Weingüter und Weinberghäuser Wikipedia, Freie Ezyklopädie (s. dortige Literaturangaben)
 

635 Jahre Uckro

Am 10. August war Marie-Christine v.M. auf Einladung von Herrn v. Uckro bei einem Festumzug in Uckro / Niederlausitz. Gefeiert wurde 635 Jahre Uckro. Der Umzug bestand aus 48 Schaubildern, die die Entwicklung Uckros darstellten. Uckro war ca. 200 Jahre im Besitz der Breitenhainer Minckwitze, was der Festausschuss durch einen Minckwitz-Ritter (siehe Fotos) darstellen wollte.

Termin: 10. - 11. August 2013
Infos unter: Uckro auf Facebook
Siehe auch: Ehemalige Besitzungen der Familie von Minckwitz - Uckro

Sonderausstellung im Schloss Nossen

Im geplanten und künftigen "Museum des sächsischen Adels" im Schloss Nossen wurde am 05. Mai die Sonderausstellung "Adel on Tour" eröffnet. In der Sonderausstellung wird das Büchlein „Reisetagebücher 1476 - 1569 - 1571“, verfasst 1996 von Günter H. Wiege, gezeigt.

Allen Reisenden aus der Familie nach Sachsen empfehlen wir den Besuch dieser feinen Sonderausstellung. Grund: Mit jedem Besuch bekunden wir unser Interesse an einer angemessenen Darstellung des "Sächsischen Adels" in seiner Mitgestaltung und Mitwirkung über Jahrhunderte hinweg des gesellschaftlichen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Lebens dieser Region.

Dauer der Sonderausstellung: 05. Mai bis 06. Oktober 2013
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag: 10:00 - 17:00 Uhr, Sonnabende, Sonntag u. Feiertage: 10:00 - 18:00 Uhr
Infos unter: www.schloss-nossen.de

 

30.08.2012: Dank des besonderen Einsatzes von Wolfram, Radebeul, und Herrn Adler, Heimatverein Luisenthal, konnte am 28.08.2012 die Montage der Votivtafel für Hermann von Minckwitz(F XI05) am "Minckwitz-Felsen" im Ohratal bei Luisenthal durchgeführt werden. Unser aller Dank und Anerkennung gebührt Wolfram, für seinen selbstlosen Einsatz, seinen zusätzlichen persönlichen Spenden und ständigen Vorortkontrollen. Allen Spendern aus dem Familienverband sei an dieser Stelle nochmals für ihre Spenden besonders gedankt. Mit dieser finanziellen Unterstützung konnte dieses Projekt nunmehr erfolgreich vollendet werden! Zeitungsartikel
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Die Suche  nach dem Verbleib eines Ölgemälde von
 
Wilhelm von Minckwitz (F XII-20)
 durch
 die Leiterin des Robert-Sterl-Hauses

(Anmerkung: der komplette Text mit Fotos befindet sich in diesem PDF-Dokument)
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Am 25.März 2007 wurde ich von Frau Popova - der Leiterin des Robert-Sterl-Hauses - angerufen und über den Maler Robert Sterl und dessen Werke informiert.

Hierbei wurde mir mitgeteilt, daß die Werke des Malers in einem neuen Werkeverzeichnis zusammengestellt werden sollen und daß sie nach dem Verbleib eines Porträts von Wilhelm von Minckwitz forsche. Mir war eine schwarz-weiß Aufnahme aus den Archivunterlagen unseres Familienarchives geläufig; allerdings war mir über den Verbleib des Original Ölportraits nichts bekannt.

Da es sich bei Wilhelm v.M. um den Urgroßvater von Ben und Alf handelte, war es naheliegend dort nachzufragen. Es stellte sich heraus, daß das Gemälde heute in Alf's  Besitz ist.

Der Direktkontakt zwischen Frau Popova und Alf haben leider zu dem Ergebnis geführt, daß dies vermeintliche Originalgemälde aus dem Jahre 1912 eine Kopie aus dem Jahre 1929 ist.  Gemalt von Ida v. Minckwitz (F XIII-22 Porträtmalerin). Besonders interessant auch das Wappen rechts oben.

Die Suche nach dem Original geht also weiter.

Inzwischen hat das Robert-Sterl-Haus – eine Sammelstiftung des Bezirkes Dresden – am 1. Mai 2007 eine Sonderausstellung eröffnet und hierzu eine Begleitheft „Robert Sterl als Porträtmaler der Dresdner Gesellschaft“ veröffentlicht.

Dieses Heft beinhaltet auch einen Auszug aus der „Familiengeschicht Linie Falkenhain“ 1998 von Günter Wiege  über Wilhelm von Minckwitz sowie zwei Porträts.

Das eine kleinere ein schwarz-weiß Foto des Originalölgemäldes von 1912; (Auch im Besitz des Familienarchives)

 das größere eine farbige Studie zu dem Ölgemälde. Die  Ausführung in Kohle, farbiger Kreide, Pastell und Bleistift. Das Interessante bei diesem Entwurf ist außerdem der angedeutete Rahmen. Dies verschafft dem Besteller des Bildes einen besseren Gesamteindruck des Werkes.

Inzwischen habe ich von Frau Popova drei weitere schwarz-weiß Kopien der unterschiedlichsten Skizzen erhalten. Die Ausführungen sind in Kohle und farbiger Kreide. Die Entwürfe zeigen die unterschiedlichen Stadien und Posen im Ablauf der Entstehung des ßgemäldes von Wilhelm v. Minckwitz.

Das Museum benötigt zur Restaurierung und Konservierung ihrer Zeichnungen natürlich auch Spenden von privaten Personen. Diese Spenden werden auch in Form der Übernahme von Patenschaften für einzelne Objekte verwendet.

Der Familienverband hat auf seiner letzten Ratssitzung am 22. April 2007 meinem Antrag der Übernahme von drei Patenschaften je € 50,--  zugestimmt. Die Patenschaften sollen natürlich für die drei oben angeführten Skizzen von Wilhelm v. Minckwitz verwendet werden.

Auszüge aus dem Begleitheft sowie Bilder und Skizzen mit freundlicher Genehmigung der Museumsleitung.

Für Interessenten am Besuch des Museums hier die Adresse:

Robert-Sterl-Haus
01796 Struppen, Ortsteil Naundorf/Sächsische Schweiz
Robert-Sterl-Straße 30
Tel.: 035020/70216

Weitere Informationen über das Museum unter www.robert-sterl-haus.de

Siehe auch: Familiengeschichte von Minckwitz Linie Falkenhain Seite 32 ff. Bildteil Seite 19

Sollte jemand Informationen über den Verbleib des Original-Ölgemäldes von Wilhelm v. Minckwitz haben, bitte ich um Hinweise an mich.

Nikolaus v. Minckwitz
Archivar des Familienverbandes

nvminckwitz@hotmail.com

Tel.:08106/6050

 

Spendenaufruf zur Erneuerung der Erinnerungstafel für
Oberforstmeister Hermann v. Minckwitz

Im Nachhall unseres Familientages 2008 in Gehlberg/Thüringen, wo wir dem Wirken von Oberforstmeister Hermann v. Minckwitz im Thüringer Wald besonderes Augenmerk schenkten, erfuhren wir, wie sich der Heimatverein Luisenthal um die Erneuerung der Gedenktafel am „Minckwitz Felsen“ einsetzt. Aus eigenem Antrieb sammelte der Heimatverein einen Betrag von 4.000 Euro, um die Realisierung zur Erneuerung dieser Gedenktafel anzustreben.

Nach eingehenden Kostenermittlungen wird die Erneuerung einschließlich Anbringung am Felsen ca. 10.000 Euro erfordern. Nach heutigem Stand sind noch 5.000 Euro aufzubringen!

Um durch den „Familienverband von Minckwitz“ eine angemessene finanzielle Unterstützung zur bald möglichen Realisierung einbringen zu können, möchte ich Euch um eine außerordentliche Spende bitten!

Jeder Betrag wird mit besonderem Dank entgegengenommen!

Eure Spende erbitte ich bis spätestens Mitte Oktober auf unser Familienkonto:

Bank: Sparkasse Darmstadt
Kontoinhaber: Ute v. Minckwitz
KontoNr.: 108085002
BLZ: 508 501 50
Stichwort: „Hermann v. Minckwitz“

Auf Euer aller Unterstützung hoffend, grüße ich Euch herzlichst

als Euer Familienverbandsvorsitzender.

 



Todesanzeige Gabriele v.Minckwitz





Gedanken zum 100. Geburtstag unserer Seniorin, Gabriele v.Minckwitz


Gedanken zum 100. Geburtstag
unserer
Seniorin Gabriele v. Minckwitz, geb. v. Schlebrügge,
geboren am 19.Januar 1906

Die Gesamtfamilie gratuliert ihrer Seniorin von ganzem Herzen zum 100. Geburtstag verbunden mit den aufrichtigen Wünschen für eine befriedigende Gesundheit und besonders reichliche Lebensfreude in aller Zukunft.

Auch als euer Verbandsvorsitzender bleibe ich Sohn dieser meiner geliebten Mutter. Daher seht es mir nach, wenn ich eine sehr persönliche und emotionale Hommage verfasst habe


Gabriele v.Minckwitz, Sommer 2005

Liebe Mutter,

eine bewegte Geschichtsepoche begleitete Deine so bemerkenswerte Lebenszeit von hundert Jahren, in der Du uns als beispielgebende und lange Zeit als alleinerziehende Mutter umsorgt und in jeder Lebenslage gefördert hast. Deine Lebensauffassung lässt sich durch eine bewusste Selbstlosigkeit gepaart mit großer Bescheidenheit, doch immer fest in den Wertvorstellungen von Treue, Nächstenliebe, Anstand, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit charakterisieren.

Du bist geboren in Berlin und aufgewachsen in Friedrichsfelde, Krs. Ortelsburg, (Ostpreußen). Später in der eigentlichen Jugendheimat Treten (Pommern), gemeinsam mit zwei Geschwistern, stand in einem gestrengen Elternhaus ganzheitliche Bildung stets im Vordergrund Deiner Jugend.

Ganzheitliche Bildung bedeutete seiner Zeit, Wissen mit menschlicher Ausformung zu einer lebensgefestigten Persönlichkeit anzustreben.

Den hohen Ansprüchen der Eltern galt es, im Privatunterricht, Lyzeum in Stolp, später in einem höheren Töchterheim in Eberwalde und den Prüfungen vor öffentlichen Gremien zu genügen. Wie gründlich diese Schulausbildung war, erlebten wir als Deine Kinder hautnah, aber auch Deine Enkelkinder fanden in Dir stets eine fundierte Lernunterstützung. Dies ist besonders bemerkenswert im Lichte der vielen Experimente im Bildungswesen nach dem II. Weltkrieg.

Durch Deine herausragende hauswirtschaftliche Ausbildung im Lettehaus in Berlin wurdest Du für eine große Lebensaufgabe als Kinderpflegerin sowie zur Gründung einer eigenen Familie vorbereitet. Kaum abgeschlossen erblickte Dich unser Vater, der als Forstassessor dem Forstamt Treten zugeteilt war. Er sah Dich und kannte Dich nur als eine scheue aber sehr anziehende Frau, die über Gartenbeete flüchtende Tochter seines Chefs und Leiters des Forstamts Treten. Wenige Monate später hielt er um Deine Hand an, und es begann für euch wohl eine auf großem Vertrauen und liebevoller Zuwendung gegründete glückliche Ehe.

Getreu folgend, gründetet ihr gemeinsam euren ersten, eigenen Hausstand in der Oberförsterei Wanfried, Papas erste Stelle als junger Forstmann. Aufgrund der uns allen noch erinnerlichen besonderen gegenseitigen Zuneigung konnte es nicht ausbleiben, dass sich ein großer Kindersegen einstellte. Glücklich und gesund wurden dort Deine ersten drei Kinder Hans-Kaspar(1927), Gabriele(28) und Nikolaus(29) geboren. Denen sollten in der nächsten Forstamtsstelle in Massin weitere drei folgen, Rembert(35) und die Zwillinge Horst & Jörg(38). Mit Deinem Einfühlungsvermögen und Organisationstalent hast Du neben den Verpflichtungen an der Seite Deines Mannes als Forstamtsleiter uns alle mit viel Liebe und Zuwendung beschützend erzogen. Bis dann bereits im Kriege als Nachzügler unsere Schwester Ute(43) in Gumbinnen folgte. Uns allen ist erst später bewusst geworden, wie Deine Art der Begleitung neben all den Sorgen uns zu sehr lebensfertigen Menschen geformt hat. Deine beispielhafte Haltung ist wohl der Urquell unserer tiefen Verbundenheit in Dankbarkeit mit Dir.

Vielleicht ist Dir die Entwicklung Deiner Kinder bis zum heutigen Tage ein besonderer Lohn und sichtbare Anerkennung Deiner Lebensleistung. Dies wiegt umso gewichtiger, da Du diese schwere Aufgabe während und nach dem II. Weltkrieg ohne Unterstützung Deines geliebten Mannes, unseres Vaters, bewältigen musstest.

Naturgemäß wäre über die zeitgeschichtliche Veränderung in Deiner Betroffenheit während des letzten Jahrhunderts, wie I. Weltkrieg, Wirren danach mit Ende der Kaiserzeit, Weimarer Republik und Inflation, zu berichten. Die unrühmliche Periode des 3. Reiches mit all den Konsequenzen war für Dich und Deine Familie am Ende in eine völlig ungewisse Zukunft mit Flucht und Nachkriegsproblemen. Dann der Neuanfang in Schleswig-Holstein, völlig auf Dich gestellt, das Herumschlagen mit den Schulen, die Ausbildungsstätten Deiner Kinder finden, die Entlassung der Ältesten in die Berufswelt. Der Umzug nach Darmstadt und der Kauf des Reihenhauses bestimmte Deinen heutigen Lebensmittelpunkt.

Mit Würde und Haltung hast Du alle auf Deinem Lebensweg erlittenen, schmerzhaften Schicksalsschläge getragen und blicktest stets in großer Disziplin nach vorne.

Neben all diesen Widrigkeiten konnte man zu jeder Zeit mit Dir das Zeitgeschehen kritisch und offen diskutieren. Deine Aktualität und Sachkenntnis waren immer wieder verblüffend und begeisternd zugleich!

Festzuhalten gilt, dass Du jede Phase dieser Zeitabschnitte in bestechender Weise und mit unermüdlichem Einsatz gemeistert hast. Dies bedingt unser aller Anerkennung und Bewunderung in immerwährender Dankbarkeit.

Geliebte Mutter, heute umgeben Dich noch sechs Kinder mit fünf Schwiegerkindern, Du bist 18-fache Großmutter und kannst auf eine Schar von 30 Urenkeln blicken. Gemeinsam mit Dir bildet Deine durch Dich begründete Sippe fast Zweidrittel der Gesamtfamilie derer v. Minckwitz. Ich möchte Dir sagen: Du kannst mit großem Stolz auf Dein Lebenswerk und Deine Leistungen zurückblicken. Wir als Deine Kinder mit eigenem Anhang verehren eine geliebte Mutter, eine bemerkenswerte, großartige Frau, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter.

Dem Schöpfer sei Dank für diese Deine Begleitung durch unser Leben bis zum heutigen Tage, und er möge Dir weiterhin ein Leben bei zufriedenstellender Gesundheit mit viel Freude und Sonnenschein schenken.

Im Namen des Familienverbandes v. Minckwitz
Dein getreuer Sohn

Lichtenbusch, den 19.Januar 2006


70-ter Geburtstag von Herrn Leitner


Die Familie v. Minckwitz wünscht Ihnen, sehr verehrter Herr Leitner, von Herzen für Ihre weiteren Lebensjahre eine gesegnete Gesundheit gepaart mit der Energie, die für Ihr Wirken erforderlich ist, um noch zahlreiche so großartige und nachhal- tige Restaurierung von historisch wichtigen Schriften erarbeiten zu können.
In Dankbarkeit und im Namen der Gesamtfamilie

Horst v. Minckwitz
Verbandsvorsitzender













Bericht über den Besuch in
Sonnewalde am 14. August 2004


Anlässlich der Feierlichkeiten "650 Stadtrechte Sonnewalde"
mit dem historischen Stadtspiel über "Nickel von Minckwitz"


››› Tipp: Alle folgenden Bilder lassen sich durch Mausklick vergrößern.

Angezogen durch die mittelalterliche Ausrichtung der Feierlichkeiten „650 Jahre Stadtrechte Sonnewalde“ und dem angekündigten Stadtspiel über Lebensszenen von Nickel von Minckwitz nahmen auf Einladung der Bürgermeisterin, Frau Neisser, Monika, Herma, Nicco, Volker und ich an diesem Ereignis teil. Zu meiner besonderen Freude war Nicco mit Roderick Hinkel (Schloss Börln) angereist.

Beeindruckt von der aktiven Mitwirkung aller Bürger der Großgemeinde Sonnewalde, die in selbstgeschneiderten Kostümen den mittelalterlichen Rahmen prägten, begrüßte uns die Stadt bereits bei unserer Anfahrt.

Schon ab 11 Uhr früh lud ein typisch-historischer Markt auf dem ehemaligen Schlossgelände Sonnewalde zu makaberen Spielen ein und bot vielerlei Handwerkliches zum Kauf an.

Begrüßung durch Frau Heiße
und Bürgermeisterin, Frau Neisser

Unverhofft wurden wir bereits auf dem Marktplatz von einer Dame mit vollem Namen angesprochen. Es war die Initiatorin und Mentorin des Stadtspiels, Frau Heiße, die sich – wie sie es ausdrückte - ob unseres Erscheinungsbildes – nicht täuschen könne, dass nur wir die v. Minckwitze sein könnten. Sie, die sich mit dem Stadtspiel so sehr persönlich identifizierte, zeigte große Freude, uns begrüßen zu dürfen. Zudem zeigte sie ihre besondere Begeisterung über Niccos Teilnahme, eines Vornamensträgers unseres Vorfahren Nickel von Minckwitz.

Vorn in der Mitte: Bürgermeisterin Frau Neißer

Engagiert in der Wahrnehmung ihrer Pflichten lernten wir kurze Zeit später die Bürgermeisterin, Frau Neisser (Bild Mitte), kennen. Sie hatte sich auch in einem bezaubernden, mittelalterlichen Kostüm ihren „Untertanen“ angepasst. Persönlich dankte sie mir für unser Kommen und war sehr angetan über die unterstützende Zusammenarbeit in der Vorbereitung dieser festlichen Woche.

Der Umzug

Der Heimatforscher und Schöpfer der Heimatstube von Sonnewalde, Herr Ziegler, führte sehr sachkundig in die bewegte Geschichte und die mehr als 650-jährige Entwicklung von Sonnewalde ein. Im Anschluss und als Anerkennung für seine langjährige Zusammenarbeit, für die unser ehemaliger Familienforscher G. Wiege sehr dankbar war, überreichte ich ihm ein Linienbuch der Breitenhainer. Mit sichtlicher Freude dankte er mit dem Bemerken, dass die Familie von Minckwitz in der Zeit auf Sonnewalde einen bedeutenden Einfluss genommen hat.

Herr Ziegler bei seiner Einführung in die Geschichte von Sonnewalde

Bei herrlichem Sonnenschein begann gegen 14 Uhr ein 80 Wagen und Gruppen umfassender Umzug, der zum Thema die 650-jährige Geschichte Sonnewaldes in Szenen und Bilder darstellte. In diesem Umzug spürte man förmlich das gemeinschaftsfördernde Engagement aller Bürger der Großgemeinde, sei es als Zugteilnehmer und Ausgestalter der Themenwagen oder als begeisterter Zuschauer am Rande der Hauptstraße durch Sonnewalde.

Szenen der Geschichte von Sonnewalde








Kräftige Böllerschüsse vor der ehemaligen Schlossanlage ließen uns recht zusammenzucken, um uns alle zum Stadtspiel einzuladen.




Der Wolkenbruch

Zwischenzeitlich verdunkelten sich die Wolkenformationen am Himmel, die wenig Gutes vermuten ließen. Kaum Platz genommen, ereilten uns erste Regentropfen, die sich zu einem heftigen Platzregenschauer entwickelten.

Nach kurzer Verzögerung arrangierte sich jeder mit der Trocknung seines Sitzes und das Spiel konnte beginnen. Am Ehrentisch versammelte sich mit uns das Ehepaar Graf Solms - Nachbesitzer des Schlosses Sonnewalde - mit seinen drei Töchtern

Zuvor wurde ich durch die Initiatorin, Frau Heiße, um mein Grußwort gebeten.

Grußadresse

Ich überbrachte folgende Grußadresse: „Es ist mir eine große Ehre und Freude zugleich, Ihnen die Grüße des Familienverbandes „von Minckwitz“ entbieten zu dürfen.

Horst v. Minckwitz bei seiner Rede, rechts im Bild: Frau Heiße

Es ehrt uns außerordentlich und wir sind der Stadt Sonnewalde und besonders Ihnen, verehrte Frau Heiße, als Mentorin und Initiatorin, sehr verbunden, dass zu dem festlichen Anlass „650 Jahre Stadt Sonnewalde“ eines bemerkenswerten Vorfahren unserer Familie in einem historischen Stadtspiel gedacht wird.

Diese Reminiszenz ist zudem eine nachträgliche Hommage an meinen verstorbenen Schwager, Günter Wiege, der in einer „Edition Historica“ über „Nickel von Minckwitz – Ein Renaissanceleben“ in Form eines Dialoggespräches dessen Lebensform und Wirken aufgehellt hat.

Für einen Nachkommen in der 12. Generation stellt sich mein Ahne, Nickel von Minckwitz, als eine besondere Persönlichkeit der Hochrenaissance dar, die sich als überzeugter Protestant durch ausgezeichnete Bildung, Weltoffenheit, Gerechtigkeitssinn und feste Wertbeziehungen sowie unbändigen Tatendrang charakterisieren lässt.

Bereits in jener Zeit – man mag es kaum vermuten – war sein weitsichtiger Vater – Ritter Hans II auf Sonnewalde ab 1481 – bemüht, seinen vier Söhnen eine gute Bildung widerfahren zu lassen, um sie auf die ministralen Dienste bei Hofe vorzubereiten.

Wie sich doch die damaligen Herausforderungen mit denen unserer heutigen Zeit decken!

Nickel muss eine gewinnende, diplomatische Art besessen haben, denn er war an den Fürsten- und Königshäusern von Böhmen, Sachsen, in Braunschweig, Mecklenburg, Kassel, München, Paris, Königsberg und in Krakau ein gern gesehener Gast. Zudem pflegte er gute Verbindungen zu den Huttens, Sickingens und natürlich auch zu Luther.

Als weitgereister Unterhändler hat er in unterschiedlichsten, diplomatischen Missionen verschiedenster Auftragsgeber durch seine Sprachgewandtheit gediegenen Einfluss auf die geschichtliche Entwicklung seiner Zeit genommen.

Auf Sonnewalde hat er tatkräftig den Ausbau des Schlosses betrieben, indem er den etwas heruntergekommenen Herrensitz zu einem stattlichen und recht wehrhaften Wasserschloss umgestaltete.

Ich will es bei dieser skizzierten Biographie von Nickel von Minckwitz bewenden lassen und dem Spiel weder Inhalt noch Spannung vorwegnehmen.

Ihnen, sehr verehrte Frau Bürgermeister, möchte ich nochmals für die freundliche Einladung im Namen aller anwesenden Familienmitglieder herzlichen Dank sagen.

Dem historischen Stadtspiel mit der Initiatorin, Frau Heiße, und allen Mitwirkenden wünsche ich einen erfolgbringenden Verlauf und uns viel Freude an diesem historischen Schauspiel!“

Das Stadtspiel

Danach wurde das Stadtspiel durch den Herold angekündigt und mit hinführenden, geschichtlichen Anmerkungen auf die sieben Bilder des historischen Stadtspiels eingeführt. Der Bogen des Spiels spannte sich über typische Ereignisse im Schloss und eine familiäre Szene mit Vater Ritter Hans II (B II) mit seinen vier Söhnen (B III 01, 04, 05 und 06), in der der Vater seinen Stolz über die wohlgeratenen Söhne lobend bemerkt und in der ein Bote die Probleme des alten Queiss vorbringt. Dies begründete bekanntlich den Ritt nach Fürstenwalde von Nickel am 7.Juli1528 gemeinsam mit 60 bewaffneten Reitern um dem Recht des Queiss beim Bischoff nachzuhelfen; zumal dieser katholisch war! Das nächste Bild zeichnet das Eindringen in Fürstenwalde, um den Bischof zu ergreifen. Doch wie bekannt, entzog sich dieser in Frauenkleidern durch ein Nebentor seinen Häschern. Im Bild 5 wird dann durch Nickels Ehefrau Kunigunde die Acht und Vogelfreiheit ihres Gatten beklagt.

Der Einzug zum Hochzeitsfest von Nickel von Minckwitz

Das finale Bild 7 zeichnet die Szene im Schloss zu Cölln an der Spree beim Kurfürsten Joachim von Brandenburg nach, in der Nickel die Vorhaltungen seiner schändlichen Taten gemacht werden, die Auflagen erklärt werden und er durch den Kniefall seine Abbitte demonstriert und daraufhin Vergebung erlangt.

Es war mit besonderer Freude festzustellen, wie alle Laienspieler mit großem Engagement die Szenen sehr realistisch darstellten und sichtbare Freude am Spiel hatten.

Die Überraschung

Die beiden Nickel von Minckwitz

Nach anhaltendem Applaus der Zuschauer und Dank an alle Mitwirkenden durch Frau Heiße kam der von ihr langersehnte Überraschungsauftritt mit Nicco. Gekonnt – in die Rolle von Nickel von Minckwitz springend – wies er sich durch Aufzeigen seines Ausweises als echter Nikolaus v. Minckwitz, Vaterstetten, aus. Er dankte für diese Ehrung und beglückwünschte die Initiatorin mit allen Mitwirkenden für die beeindruckende Darstellung und Aufführung dieses historischen Stadtspiels über „Nickel von Minckwitz“.

Wir rundeten diesen erlebnisreichen Tag mit einem gemütlichen Abendessen im Gasthaus „Zum Preußen“ zu Sonnewalde ab.

H. v. Minckwitz.


Das Schloß Trebsen,
gebaut von Hans III v. Minckwitz

Jugend und Umwelt – Frankfurter Allgemeine Zeitung – 14.04.2003, Nr. 88, S. 44
In einem Sonderdruck der F.A.Z., geschrieben von polnischen Jugendlichen.
(Veröffentlicht mit Genehmigung der FAZ.)

Im Rittersaal ist jetzt die Stuckwerkstatt

Im Schloß Trebsen bei Grimma werden Handwerker weitergebildet/DBU-Förderung

Das Schloß Trebsen – unweit des sächsischen Grimma gelegen – macht nur von außen und auf den ersten Blick keinen besonders gepflegten Eindruck. Graue Gebäude, wenig Grün – das Jahrhunderthochwasser der Mulde hat seine Spuren hinterlassen. "Von 1161 an war hier der Rittersitz von Heinrich I. zu Trebsen. Anschließend wechselten über die Jahrhunderte mehrfach die Besitzer. Zu den letzten Eigentümern gehörte die Familie von Zimmermann, die im Jahr 1945 das Schloß verlassen mußte", sagt Uwe Bielefeld Geschäftsführer des Fördervereins für Handwerk und Denkmalpflege Schloß Trebsen. "Am Ende des Zweiten Weltkriegs plünderten Amerikaner und Russen das Anwesen. Bis 1948 fanden hier Umsiedler und Vertriebene eine Unterkunft. Zu DDR-Zeiten und noch bis 1992 wohnten im Schloß 16 Familien zur Miete. Auch befanden sich dort ein Feuerwehrdepot und eine Heimatstube."

Heute ist die Stadt Trebsen der Besitzer. Den Unterhalt bestreitet der Förderverein nicht nur durch kulturelle Ereignisse und Bildungsveranstaltungen. Vielmehr betreibt er das Schloß als Internat für Lehrlinge, als Herberge für Wanderer und fungiert als Hausherr für verschiedene Einrichtungen der Handwerkskammer zu Leipzig, unter ihnen Werkstätten und das 1995 mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Umweltzentrum. Wie Klaus Sühnel, Leiter des Umweltzentrums, sagt, berät die Einrichtung unentgeltlich zu allen Fragen des Umweltschutzes sowie des Energiesparens und veranstaltet in den Räumen des Schlosses zahlreiche Schulungen für Handwerker, unter denen sich auch polnische Gäste befanden. In den Werkstätten im Schloß erfolgt die Weiterbildung der Handwerker auf dem Gebiet der Denkmalpflege beider Länder, damit sie die traditionellen Techniken der Restaurierung an Denkmälern ausführen können.

Die Malerwerkstatt befindet sich im ehemaligen Kuhstall, die Stuckwerkstatt im früheren Rittersaal. Wir treffen auf Cornelius Hugh, Auszubildender aus Dresden. Er traf die Entscheidung, sich zukünftig mit Leib und Seele der Fachrichtung "Restaurator im Handwerk" zu widmen, weil ihn die alten Techniken faszinieren. Sein Vater ist Malermeister, und Cornelius erhält hier eine ergänzende Ausbildung. Das Ergebnis der Entwürfe kann man in einer Ausstellung bewundern. Dort befindet sich auch eine beeindruckende Figurensammlung aus Zinn, die Szenen aus dem Mittelalter darstellt.

Auf dem Hof des Ritterguts ist Gelegenheit, eine Putzfibel mitsamt Putzwerkstatt zu besichtigen. Es gibt 38 Beispiele zu sehen, die historische Putzstrukturen vom Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts darstellen. Restaurator im Handwerk Bernd Bubnick zeigt uns die früheste Form – darunter zum Beispiel Pieta rasa aus dem 11. Jahrhundert und altdeutschen Kellenziehputz vom Anfang des l3. Jahrhunderts.

Aleksandra Skarupska, Joanna Serweta, Pawel Zablocki, Lukasz Bosak, Adam Bednarek


Dankesnote aus Lindenau

14.12.2002, Lindenau — Dietmar Heinze schreibt im Namen der Gemeinde und des Heimatvereins Lindenau/OL.e.V. in unser Gästebuch.


Ein Geschenk für die Lindenauer Kirche

03.12.2002, Lindenau — Artikel der Lausitzer Zeitung mit dem Titel »Ein Geschenk für die Lindenauer Kirche – Familie v. Minckwitz der Tradition verpflichtet«. Weitere Informationen findet Ihr im Schmankerl 14.

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Das Epitaph ist wieder an seinem Platz!

03.12.2002, Lindenau — Epitaph aus dem Jahre 1708 erstrahlt 294 Jahre (in Worten: zweihundertvierundneunzig) nach seiner Erstellung in neuem Glanz! Am 01.12.2001 wurde es anlässlich eines feierlichen Familiengottesdienstes in der Heilandskirche enthüllt und übergeben. Wir warten gespannt auf Bilder und Berichte der Familienvertreter, die am ersten Advent vor Ort waren.

››› Tipp: Die Bilder lassen sich durch Mausklick vergrößern.

Die Kirche wurde – nach Grundsteinlegung durch Loth Gotthard v. Minckwitz – 1668 errichtet. 1670 wurde – laut Inschrift am Heilandsaltar, der sehr sehenswert ist, – die Kirche eingeweiht. Aus dem 17. Jahrhundert stammt die Kanzel sie besteht aus einem vieleckigen Korb auf einer Säule. Der 8-eckige Taufstein entstand ebenfalls im 17. Jahrhundert. Das Eckgrabmal von Gottlob Ehrenreich v. Minckwitz wurde aus Marmor und Sandstein geschaffen. 1984 rekonstruierte man den Dachreiter, die Kugel und Wetterfahne wurden vergoldet. Bei der Rekonstruierung fand man die Gründungsurkunde.

Das rechts neben dem Text gezeigte Bild der Heilandskirche Lindenau/OL ist ein Ausschnitt aus dem Foto der Kirche mit Torhaus (siehe unten) vom Fotografen Ehrenfried Wohlgezogen von 1993, veröffentlicht in "Schlösser und Gärten der Mark – Lindenau", ISBN 3-87584-510-2, Deutsche Gesellschaft e.V., "Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark". Über folgenden Link kann die Broschüre gegen eine Spende erworben werden: Schlösser-Monographien. Wir zeigen das Bild mit freundlicher Genehmigung vom Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark.

Und hier findet Ihr den Kirchenflyer.
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Weitere Steigerung im Projekt der Epitaph-Restaurierung

21.11.2002, Darmstadt — Auch, wenn es unglaublich klingt, aber es ist eine weitere Steigerung im Projekt der Epitaph-Restaurierung erreicht worden. Mittels Klick mit der linken Maustaste auf das Bild kann eine Vergrößerung angesehen werden. Und die ist absolut sehenswert!

Das jetzt erreichte Ergebnis zeigt eindrucksvoll die professionelle Arbeit von Jörg v. Minckwitz! Hiermit bringen wir vor dieser Leistung unser aller Hochachtung zum Ausdruck. In mühseliger und extrem aufwändiger Arbeit ist das Epitaph von seinem Urzustand Schritt für Schritt zu diesem Schmuckstück gemacht worden. Einzelne Schritte können im Schmankerl 14 nachgelesen werden. Ein Vergleich, insbesondere mit dem Ausgangszustand, lohnt sich und vermittelt einen Eindruck von der vollbrachten Leistung!

Es ist schon etwas Besonderes, das miterleben zu dürfen: Das Epitaph aus dem Jahre 1708 erstrahlt 294 Jahre (in Worten: zweihundertvierundneunzig) nach seiner Erstellung in neuem Glanz! Dieses haben wir Günter H. Wiege und Jörg v. Minckwitz und den von ihnen hinzugezogenen anderen Projektbeteiligten zu verdanken!


Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Informationen zum Wappen: Einfach auf Wappen klicken!

12.11.2002, Lindenau/Oberlausitz — Das mit großem Aufwand (ca. 15.000 €) restaurierte Epitaph wird anlässlich des Familiengottesdienstes am 01.12.2002 – ersten Advent – in der evangelischen Kirche von Lindenau in der Oberlausitz feierlich enthüllt und übergeben. Das hölzerne Epitaph (von 1708) ist dem ehrenden Gedenken von Loth Gotthard v. Minckwitz (*1611 †1678), dem Erbauer der Kirche, gewidmet.

Die Arbeiten umfassten:
– Beseitigen des Holzwürmerbefalls,
– Ersatz fehlender Teile,
– Sicherung der Substanz,
– Wiederherstellung der Widmungsschrift – farbliche Gestaltung.

Anlässlich des Familientreffens 2002 in Gifhorn wurde das Epitaph in seinem restaurierten Zustand der Familie gezeigt.

››› Tipp: Die Bilder lassen sich durch Mausklick vergrößern.

Neben Günter H. Wiege, unserem Genealogen, der dieses wertvolle Stück entdeckt (siehe hierzu auch Schmankerl vom 01.08.1995) und sich des Projektes mit großem Engagement angenommen hat, gebührt ein besonderer Dank Jörg v. Minckwitz, Darmstadt, der die handwerklichen Arbeiten vorgenommen hat. Unterstützt wurde er dabei von professionellen Schriftenmalern und Holzschnitzern.

Die Kirche wurde – nach Grundsteinlegung durch Loth Gotthard v. Minckwitz – 1668 errichtet. 1670 wurde – laut Inschrift am Heilandsaltar, der sehr sehenswert ist, – die Kirche eingeweiht. Aus dem 17. Jahrhundert stammt die Kanzel sie besteht aus einem vieleckigen Korb auf einer Säule. Der 8-eckige Taufstein entstand ebenfalls im 17. Jahrhundert. Das Eckgrabmal von Gottlob Ehrenreich v. Minckwitz wurde aus Marmor und Sandstein geschaffen. 1984 rekonstruierte man den Dachreiter, die Kugel und Wetterfahne wurden vergoldet. Bei der Rekonstruierung fand man die Gründungsurkunde.

Das links neben dem vorstehenden Text gezeigte Bild der Heilandskirche Lindenau/OL ist ein Ausschnitt aus dem Foto der Kirche mit Torhaus (siehe unten) vom Fotografen Ehrenfried Wohlgezogen von 1993, veröffentlicht in "Schlösser und Gärten der Mark – Lindenau", ISBN 3-87584-510-2, Deutsche Gesellschaft e.V., "Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark". Über folgenden Link kann die Broschüre gegen eine Spende erworben werden: Schlösser-Monographien. Wir zeigen das Bild mit freundlicher Genehmigung vom Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark.

Und hier findet Ihr den Kirchenflyer.
››› Hinweis zum Öffnen oder Herunterladen des Kirchenflyers

Lindenau hat heute ca. 890 Einwohner und einige Sehenswürdigkeiten, von denen einige im folgenden beschrieben werden.

Schloss – Lindenau

Es wurde um ca. 1584 durch Lothar v. Minckwitz erbaut. Der in der Hofseite befindliche große Treppenturm wurde erst 1609 angebaut. Zwischen 1720 und 1730 wurde zum Garten hin die beiden Flügel angebaut, sodass nun eine repräsentative Dreiflügelanlage entstand. Das Schloss ist eines der prachtvollsten und großartigsten Renaissanceschlösser im südlichen Teil des Bundeslandes Brandenburg. 1891 kam Graf Alexander zu Lynar in den Besitz des Schlosses und nahm ungefähr bis 1920 Veränderungen vor. Bis 1945 war Graf Wilhelm Besitzer des Schlosses. Nach der Bodenreform wurde es Gemeindebesitz. Erneuerungen fanden in den Jahren 1976/77 und 1983/84 statt. Das Schloss ist umgeben von einem ca. 23 ha großen Landschaftspark. Ab 1951 ist im Schloss bis zur jetzigen Zeit ein Kinderheim untergebracht worden.

Schlosspark – Lindenau

Der Park ist ca. 23 ha groß, steht unter Denkmalsschutz und hat barocke holländische Gartenbaukunst vorzuweisen (entstanden 1820 – 1850). Er ist im Osten und im Westen von der Pulsnitz und ihren Nebenarmen begrenzt. Die Vielfalt der dort ansässigen Pflanzenwelt erstaunt nicht nur Naturliebhaber.

Torhaus mit Kirche 1993 (Foto links, Ehrenfried Wohlgezogen, "Schlösser und Gärten der Mark – Lindenau" Seite 22, veröffentlicht durch "Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark") und Marktplatz (Foto rechts), Lindenau/OL


Ehrung für Günter H. Wiege

12.10.2002, Gifhorn — Günter H. Wiege, unser Genealoge, erhielt anlässlich des Familientreffens 2002 eine Urkunde für sein Engagement im Bereich der Familienforschung, das eine Vielzahl von Publikationen hervorgebracht hat, die unter "Links & Literatur" und unter "Interessantes-Schmankerl" gefunden werden können! Der Umfang der Publikationen belegt nachdrücklich, welch wertvolle Arbeit Günter H. Wiege für die Familie geleistet hat. Es ist dabei kaum zu ermessen, wie viele Telefonate, Schreiben, Reisen notwendig waren, um all dies zusammenzutragen. Allein das Studium der vorhandenen und entdeckten Dokumente wurde oft genug zu einer Spezialistenarbeit: alte Schriften (z.B. Sütterlin), altes Deutsch und die bekannten Schwierigkeiten im Lesen von Handschriften kamen zusammen und machten die Arbeit zu einem unvorhersagbaren Vorgang. Danach folgt dann die akribische Puzzelarbeit, all das Gefundene zu dem zusammenzusetzen, was heute verfügbar ist. Ihm gebührt dafür unser Dank und unsere Anerkennung. Mit der überreichten Urkunde dokumentieren wir dies und machen unsere Wertschätzung für alle sichtbar.

››› Tipp: Die Bilder lassen sich durch Mausklick vergrößern.


Die Restaurierung ist abgeschlossen!

12.10.2002, Gifhorn — Das restaurierte Epitaph aus Lindenau wurde am 12.20.2002 anlässlich des Galadiners des Familientreffens 2002 feierlich enthüllt und der Familie vorgestellt. Entdeckt wurde es durch unseren Genealogen Günter H. Wiege. Es wurde von Jörg v. Minckwitz restauriert und wieder instand gesetzt (siehe Foto Mitte). Die weiteren Fertigstellungsstufen sind rechts daneben dokumentiert. Das letzte Foto rechts stammt aus dem November 2002!

           

Inschrift:
Der HochWohlEdelgebohrne Gestrenge Veste und Hochbenambte Herr Loth Gotthardt v. Minckwitz auf der Herrschaft Drehna Lindenau und Tetta Chur und Fürstl Durchl zu Sachsen bestalter Rath und Landeshauptmann in Niederlausitz ist gebohren zu Lindenau den 11. Februar Anno 1611 in Dreßden sel. verstorben den 9. Februar: Aò 1678 und hat Sein ganßes Leben gebracht auf 67 Jahre weniger 2 Tage.

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